Madeline Juno schreibt da weiter, wo andere aufhören. Ohne szeneübliche Eitelkeiten produziert sie scharfsinnige, sensible, selbstironische, tanzbare und gnadenlos ehrliche Songs, die ihr gewaltige Follower-Zahlen, Auszeichnungen, Kollaborationen, ausverkaufte Touren und zuletzt drei Top Ten-Alben in Folge eingebracht haben. Spätestens mit der letzten Staffel von Sing meinen Song, einem Gipfeltreffen u. a. mit Bosse, Finch und den Fantastischen Vier, kommt in den Wohnzimmern an, was Insider schon wissen: Maddie gehört längst zur ersten Liga. Sie erzählt Pop mit Twists und Drehtüren, mit Grips und ohne Sprungtuch – und steht mit nicht mal 30 vor dem Release ihres siebten Albums ANOMALIE PT. 1, das sie 2025 allein durch ihren Umgang mit Worten und Wahrheit auf alle Bildschirme beamen wird.
»Ich veröffentliche Musik seit ich 18 bin und habe mich immer infrage gestellt: Bin ich gut genug, kann ich mithalten, will jemand hören, was und wie ich es zu sagen habe? Auch wenn man später feststellt, dass man an manchen Erfahrungen gewachsen ist: Meine 20er waren super wirr. Ich fand irgendwann, dass ich genug Enttäuschung erlebt hatte und glaubte manchmal, ein Bösewicht werden zu müssen, um klar zu kommen. Stattdessen habe ich weitergemacht und Songs über diese Gefühle geschrieben, weil ich einfach nicht anders kann. Ich muss das ausdrücken. Neulich hat jemand gesagt, dass das Leben ab 30 mehr Sinn ergibt und es könnte sein, dass das stimmt. Die Angst ist noch da, aber sie schwindet ein Stück weit und ich bin selbstbewusster geworden. Seit einiger Zeit ist mein Leben tatsächlich ziemlich okay und das fühlt sich seltsam und gut an. Aber eben wie eine ANOMALIE.
Ihre Geschichte beginnt im elterlichen Bandkeller, den sie mit 11 zum Kinderzimmer erklärt. Mit 13 uploadet sie Songs auf YouTube, von denen sie zu Hause niemandem erzählt, die aber die Produzenten von Tokio Hotel auf den Plan rufen. Die Zusammenarbeit beginnt noch vor ihrem 15. Geburtstag und direkt nach dem Abi erscheint das erste Album THE UNKNOWN. Eine Platte, die nicht nur für das blutjunge Mädchen so weltbewegend ist, dass der Titel ihren Unterarm ziert: Mit Hits wie „Error“, dem Titelsong von „Fack ju Göhte“, wird das Debüt 2014 ein sensationeller Erfolg. Das Album sichert sich im Handumdrehen fünf Millionen Streams und bereitet den Weg für SALVATION, das 2016 kommt und ihr vorerst letzter englischsprachiger Release ist. Maddies Kreativität kennt keine Pausen und Songwriting und Kollaborationen mit deutschsprachigen Kolleg*innen tun ein Übriges: „Ich war neugierig, wie meine Stimme auf Deutsch klingt und ob die Songs in meiner Muttersprache funktionieren.“ Sie ist 20.
Aus Offenburg in Berlin angekommen, verursacht die WALDBRAND-EP 2017 mit deutschen Lyrics und dem LP-Nachfolger DNA tatsächlich ein Großfeuer: Tracks wie „Schatten ohne Licht“ oder „Ohne Kleider“ werden virale Hits, YouTube verleiht ihr 2019 den Silbernen Play Button für 100.000 Abonnenten und WAS BLEIBT erscheint – ihr viertes Album und das dritte, das die Top 40 der Charts knackt. Parallel arbeitet Maddie mit Künstlern von Esther Graf bis 1986zig, malt und verkauft eigene Bilder und übernimmt die Regie für alles, was um ihre Musik herum passiert. Mit Erfolg: Ihre beiden Alben BESSER KANN ICH ES NICHT ERKLÄREN und NUR ZU BESUCH enterten die Charts auf #6 und neben ausverkauften Touren, Festival- und TV-Auftritten beim Deichbrand. ANOMALIE PT.1 erschien im Juni 2025 und Fans können sich nächstes Jahr auf den zweiten Teil des Albums freuen.
MADELINE JUNO wirkt zart in einer Welt aus Algorithmus, Außenwirkung und AI – aber allein ihr Umgang mit Worten und Wahrheit wirft überlebensgroße Schatten, hinter denen alle Gefühle ihren Platz haben.
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