ISKANDER MOON ERKUNDET LIEBE, VERLUST UND SEHNSUCHT AUF SEINEM DEBÜTALBUM „SALT MOON CITY“
Nach Jahren des stillen Feilens an seinem Handwerk tritt Iskander Moon nun mit „Salt Moon City“ ins Rampenlicht – einem Debüt, das ebenso intim wie weitläufig klingt. Aus klassischer Ausbildung, internationalen Reisen und nächtlichen Selbstreflexionen hat Moon ein Album geschaffen, in dem bekenntnishaftes Songwriting auf filmische Weite trifft – eine Klangstadt, gebaut aus Erinnerung, Liebe und ruheloser Neugier.
Bereits im letzten Jahr legte Moon mit „Are You Lost Here?“ eine beeindruckende Visitenkarte vor. Die EP etablierte ihn rasch als einen der authentischsten Musiker seiner Generation in Belgien, brachte ihm breite Radiopräsenz, eine Reihe ausverkaufter Konzerte und viel Applaus auf Festivals wie Live /s Live und Dranouter ein. Auch über die Landesgrenzen hinaus tourte er durch Deutschland, die Niederlande, Frankreich und Schweden.
„Es war die notwendige Vorbereitung für den nächsten Schritt – einen Schritt, für den ich jetzt fest die Stiefel geschnürt habe“, reflektiert Moon.
Mit „Salt Moon City“ präsentiert er nun sein erstes vollständiges Album – eines, das Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern mühelos übertrifft. Wer genau hinhört, entdeckt einen musikalischen Freigeist, der sich ebenso von Paolo Nutini, Sufjan Stevens und Coldplay inspirieren lässt wie von den klassischen Meistern Bach und Debussy. Schon als Jugendlicher tourte Moon mit dem Collegium Vocale Gent durch Europa und komponierte selbst polyphone Werke für Männerchor – Erfahrungen, deren Nachhall noch heute in seinen Songs spürbar ist.
In den letzten Jahren suchte Moon häufig die Anonymität der Großstadt. Längere Aufenthalte in New York, Berlin und Florenz prägten große Teile des Albums und fangen Abenteuer und Reflexionen ein, die er unterwegs sammelte. Liebe steht dabei naturgemäß im Zentrum – doch selbst wenn die Geschichten kein Happy End haben, vermeiden die Songs Dunkelheit oder lähmende Einsamkeit.
Die ersten Ideen zu „Salt Moon City“ entstanden in Schweden, in einer abgelegenen Hütte an einem zugefrorenen See. Die idyllische Aussicht und die tiefe Stille lieferten Inspiration – einige Songs nahmen dort bereits Gestalt an. „Lonely Days Will Come“ stammt noch aus dem ersten Lockdown, während „Borderline“ ursprünglich aus Platzgründen nicht auf die EP passte. Diesmal hat der Song – eine Hommage an Zelzate, den Ort, in dem Moon aufwuchs – seinen verdienten Platz gefunden.
„Ich liebe das Umherstreifen und habe ein tiefes Bedürfnis, wegzugehen“, erklärt Moon.
„Aber gleichzeitig ist es wichtig, die Verbindung zur Heimat zu bewahren. Eine Stadt zu entdecken ist auch eine Möglichkeit, tiefer in mich selbst zu blicken. Genau darum geht es in ‚Ghosts‘ – einem Song, den ich kurz nach meiner Ankunft in Berlin geschrieben habe.“
Kein Wunder also, dass sich die Songs von EP und Album miteinander verbunden anfühlen: Der persönliche Ansatz bleibt, doch nach zwei Jahren auf der Bühne mit seiner Band ist die Musik breiter, vielschichtiger und reicher geworden. Streicher und Bläser verleihen ihr neue Farben und Tiefe.
„Der Ton bleibt introspektiv“, sagt Moon,
„aber Songs wie ‚Buried In Beverly Hills‘ und ‚Ghosts‘ klingen voller, kraftvoller – mit Refrains, die ganze Festivalfelder füllen könnten.“
Moon wollte auch seine Fähigkeiten als Produzent, Arrangeur, Bandleader und Multiinstrumentalist zeigen: Er spielt auf mehreren Songs Schlagzeug, übernimmt Bass und Gitarre und alle Klavierparts selbst, während Streicher und Bläser dafür sorgen, dass das Album zugleich modern und zeitlos wirkt.
Im Mittelpunkt steht jedoch weiterhin die Stärke der Kompositionen selbst, die auch in ihrer reduziertesten Form glänzen. „Tear You Up“ und „Silently Hurting Me“ brauchen kaum mehr als Stimme und Klavier – doch genau diese Schlichtheit ist Teil ihrer Kraft.
„Ein ganzes Album aufzunehmen war eine intensive Erfahrung, die viel Nachdenken erforderte. Wenn Menschen zuhören, möchte ich sie auf eine echte Reise mitnehmen – nicht einfach eine Sammlung einzelner Songs präsentieren.“
Der Albumtitel verweist auf drei Orte, die im kreativen Prozess eine zentrale Rolle spielten: Zelzate, die Hütte am See in Schweden und Brüssel, wo Moon heute lebt.
„Salt Moon City“ fühlt sich an wie der Besuch einer fiktiven Stadt, in der jedes Haus seine eigene Geschichte erzählt – und in der selbst ein Zwerg ein Riese sein kann. Ein Ort, an dem man in Ruhe erforschen kann, wer man ist und wer man werden möchte. Ein Ort, an den man immer wieder zurückkehren will.
Wenn ein Debütalbum dieses Gefühl hinterlässt, dann erlebt man einen Künstler, der wirklich angekommen ist.
Pre-save ‘Salt Moon City’ here: https://iskandermoon.ffm.to/saltmooncity
Stream ‘Tear You Up’ here: https://iskandermoon.ffm.to/tearyouup